Die wichtigsten Unterschiede

Sowohl das Bedampfen als auch das Wässern von Heu reduzieren lungengängige Partikel im Heu – mikroskopisch kleine Reizstoffe, die mit Atemwegserkrankungen bei Pferden in Verbindung stehen. Beim Wässern wird Staub gebunden, wodurch weniger Partikel eingeatmet werden können.

Allerdings werden durch das Wässern weder Bakterien noch Schimmel entfernt oder abgetötet – diese Verunreinigungen verbleiben im Raufutter.

Die Realität des Heuwässerns

Das Wässern von Heu wird häufig eingesetzt, um den Zuckergehalt zu reduzieren. Studien zeigen, dass sich dieser nach 30 Minuten in heißem Wasser oder 60 Minuten in kaltem Wasser deutlich verringern kann. Die Ergebnisse können jedoch stark variieren – und gehen mit wichtigen Nachteilen einher.

Neben dem Zucker werden beim Wässern auch wertvolle Nährstoffe wie Phosphor, Magnesium, Vitamine und Mineralstoffe ausgewaschen. Dadurch wird das Heu ernährungsphysiologisch weniger ausgewogen. Gleichzeitig können die Bedingungen das Bakterienwachstum schnell fördern. Studien zeigen einen Anstieg der Bakterien um bis zu 150 % innerhalb von nur 10 Minuten. Zu diesen Bakterien gehören unter anderem Enterobakterien, die mit Endotoxinen in Verbindung gebracht werden und Verdauungsprobleme wie Koliken und Hufrehe begünstigen können.

Obwohl das Wässern Staub bindet, entfernt oder tötet es keine Verunreinigungen ab. Stattdessen können diese mit dem Heu aufgenommen werden – wodurch sich das Risiko von der Lunge auf den Verdauungstrakt verlagert.

Auch aus praktischer Sicht ist das Wässern aufwendig und wenig komfortabel. Pro Einweichvorgang werden 60–100 Liter Wasser benötigt. Zudem entsteht deutlich stärker belastetes Abwasser, das die Umwelt beeinträchtigen kann. Das Verfahren ist oft zeitaufwendig, unordentlich und für manche Pferde aufgrund der geringeren Schmackhaftigkeit des Heus weniger attraktiv.

Sauberes Heu. Gesündere Pferde.

Die Haygain Hochtemperatur-Heubedampfung reduziert nachweislich bis zu 99 % von Schimmel, Bakterien und Allergenen, indem sie schädliche Verunreinigungen durch hohe Temperaturen aktiv abtötet. Mit Temperaturen von etwa 100 °C wird der Dampf gleichmäßig durch das gesamte Heu geleitet. Dadurch werden Schimmel, Pilze und Bakterien inaktiviert und lungengängige Partikel nahezu vollständig entfernt.

Im Gegensatz zum Wässern bleibt beim Bedampfen die ernährungsphysiologische Qualität des Heus erhalten, während gleichzeitig eine deutlich verbesserte Hygiene erzielt wird. Die Haygain Hochtemperatur-Heubedampfung kann zudem den Zuckergehalt des Heus in geringem Maße reduzieren. Studien zeigen dabei üblicherweise eine Verringerung zwischen 2 % und 18 %.

Zucker reduzieren. Gesundheit schützen.

Wenn Sie den Zuckergehalt reduzieren und gleichzeitig die Atemwegs- und Verdauungsgesundheit Ihres Pferdes unterstützen möchten, empfiehlt sich das Wässern des Heus für neun Stunden, gefolgt von einer 60-minütigen Bedampfung mit einem Haygain Heubedampfer. So wird der Zuckergehalt gesenkt und gleichzeitig sichergestellt, dass das Heu sauber, hygienisch und schmackhaft bleibt.

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